Schwein gehabt!

Unser Gourmetbeauftragter Peter meinte, eine ordentliche Trainingsausfahrt  eine Woche vor dem 300er Brevet täte uns gut. Und genau am südlichsten Punkt der Tour sollte es leckeres Backschwein geben: Auf dem Spargelhof Syring in Zauchwitz war ein Tag der offenen Tür angesagt, und die Backschweintenne Gömnitz hatte eines ihrer legendären Backschweine angerichtet.

BaseCamp Kopie

 

Frank und ich rollen die ersten 30 Kilometer nach Staaken zu Peter, der schon mit Kaffeedoping auf uns wartet. Gemeinsam starten wir die Tour bei herrlichem Sonnenschein.

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Dietmar, Frank und Peter

 

Peter führt uns nach Süden nach Sanssouci, am Schwielowsee entlang und dann weiter nach Ferch und in die Fichtenwalder Fichtenwälder. Hier tut es urplötzlich einen lauten Knall. Frank vermutet bei mir einen Plattfuß?! Als sein Vorderrad anfängt, zu Schwimmen, weiß er, dass es ihn selber ereilt hat. Frank hat ganze Arbeit geleistet:

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Titan am Boden

 

Der Mantel des Vorderreifens hat ein erbsengroßes Loch in der Flanke. Shit! Ausgerechnet auf dieser für unsere Verhältnisse kurzen Ausfahrt hat Frank keinen Ersatz dabei. Wir schneiden aus dem defekten Schlauch eine Innenbandage für den lädierten Mantel. Sanftes Aufpumpen auf 5 Bar– Es hält! Nur eine kleine Beule zeigt die gerissene Stelle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 15 Minuten fahren wir weiter. Herrliche Wälder, Wiesen und dann die Beelitzer Spargelfelder. Kunsstofffolien wellen sich kilometerweit im sanften Wind.

 

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ja, auch in Brandenburg gibt es Hügel

 

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Wir bringen ordentlich Druck auf die Pedale und rollen gegen 13.00 Uhr auf den Veranstaltungsplatz vor dem Spargelhof Syring. Hier ist „der Bär los“! Hunderte von Besuchern sitzen an Tischen, flanieren zwischen den Ständen. Beste Stimmung bei bestem Wetter. Und Peter hat natürlich schon den Backschweinduft gewittert.

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Volksfeststimmung in Zauchwitz
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eine echte Schweinerei

 

Nach ausgiebiger Stärkung mit Schwein, Kraut und Weizenbier macht Frank Druck und hält das Tempo hoch. Schließlich will er am Abend noch den Tatort sehen. Wir rauschen gut motiviert durch den Fläming. Franks Vorderreifen haben wir sicherheitshalber noch innen mit Heftpflaster getaped.  Solchermaßen auch psychisch wieder auf der Höhe, führt uns Frank in die Hügel der Havelchaussee. Brandenburger Bergtraining!

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Nach 170 Kilometern werden die Flüssigkeitsdefizite ausgeglichen.

So, Freunde, beim 300er am 12. April ist Schluss mit Lustig. Da geht es wieder sportlich zu! Sonst wird das am Ende noch ein Gourmet – Blog.

 

 

 

 

 

 


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