Da geht`s lang! – Meine Navi-Erfahrungen und mein neues Garmin Oregon 650

Garmin begleitet mich auf meinen Radtouren seit genau acht Jahren.

2006 erstand ich mein erstes Outdoor-Navi, ein Etrex Vista. In Erinnerung ist mir die gigantische Batterieausdauer von über 30 Stunden. Davon kann man heute nur träumen. Das Vista allerdings träumte damals schon von einem größeren Kartenspeicher als den spärlichen 24 MB !!! Für lange Touren musste manchmal der reine Track reichen zur Navigation.

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Etrex Vista

Dann kam das Vista Hcx mit Speicherslot und Farbdisplay. Ein Riesenfortschritt! Endlich konnte ich die notwendigen Kartenausschnitte, auch für eine Jakobswegtour von Köln bis Santiago de Compostela, komplett speichern. Bis 2011 haben mich die Vistas zuverlässig begleitet. Ohne jeden Aussetzer!

 

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Vista Hcx

2011 stand Paris-Brest-Paris auf meiner Aktivitätenliste, ein treibender Anlass für ein neues Navi. Das Oregon 300 fand den Weg auf meinen Vorbau. Das erste Gerät mit großem Display und Touchscreen. Und mit einem SD-Slot für locker 4GB Kartenmaterial.

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Das Oregon mit seinem kleinen Bruder Dakota

Nach wie vor bin ich angetan vom Oregon 300. Viele Tausend Kilometer hat es mich bei jedem Wetter ans Ziel gebracht. Klaglos! Nur von einer Akkulaufzeit wie beim Vista hat auch das Oregon geträumt. 12 Stunden mit guten Akkus sind schon ein Spitzenwert. Wenn es dann in die Nacht geht, und die Displaybeleuchtung genutzt wird, geht der Saft schon nach 10 Stunden aus. Am Anfang habe ich vier Ersatzakkus mitgenommen. Das funktioniert auch am zweiten Tag, wie bei einem 600er Brevet. Für PBP – max 90 Stunden, hilft nur noch das Füttern mit handelsüblichen AA-Batterien, oder das Anschließen an einen Nabendynamo. In Kombination mit dem E-Werk von Busch und Müller ist die Stromzufuhr dann immer gewährleistet. Ein externer „Powerpack“ ist auch sehr hilfreich.

Geärgert hat mich aber immer, dass das Oregon sich nicht während der Fahrt laden lässt. Es wird umgeschaltet vom internen Akku auf externe Stromversorgung. Nur in Verbindung mit einem externen Pufferakku lässt es sich ohne Aussetzer über längste Strecken bringen.

Kartenmaterial:

Mit den OSM Karten „Velomap, Osm Radkarte, Open mtb Karte“

http://www.velomap.org/de

http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:OSM_Map_On_Garmin/Download

habe ich beste Erfahrungen gemacht. Gelobt sei das „Wikipedia Prinzip“, und der Riesenfortschritt, entweder kostenlos, oder besser gegen eine „Donation“ von 20 € pro Jahr bei „velomap.org“ immer aktuelles, weltweites Kartenmaterial zu bekommen.

So, nun zur Sache: als Garmin Anfang 2013 das neue Oregon 600 vorstellte, hoffte ich auf einige Verbesserungen! das Display sollte besser lesbar sein, die Akkus müsste man während der Fahrt laden können, und ein wenig schneller könnte das Gerät auch sein.

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Oregon 650 –  Foto von „Tramsoft“

 

JAAAA! All das kann das Oregon 600 tatsächlich.

Oregon 650 und das riesige Monterra am Lenker
Oregon 650 und das riesige Monterra am Lenker

Hier eine Top-Infoseite und ein ausführlicher Test:

http://www.navigation-professionell.de/

http://www.navigation-professionell.de/garmin-oregon-600-650-test/

Hier noch eine gute Info-Plattform, die viel mehr bietet als ich je schreiben könnte!

„Gewusst Wo!“

https://plus.google.com/communities/109075955360205517762

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