Trainieren und genießen – Teil2

Ein richtiger Marathon sieht anders aus! Dieser hat keine 100 Kilometer, aber dafür 1565 hm. Dafür müssen wir uns ordentlich in die Pedale stellen. Bild 23„Galilea, D´ Es Grau mit 13 % Steigung im obersten Teil, und runter nach Sa Granja. Hier steht Marion auf dem Parkplatz und reicht Getränke, Gels, Riegel und Bananen. Kalt ist es hier im Tal. Wir wollen schnell wieder auf die Räder, damit wir nicht auskühlen. Hoch die Rampe auf den  Col d én Claret, und dann weiter nach Valldemossa. Frédéric Chopin verlebte den Winter von 1838 auf 1839 mit seiner Geliebten George Sand. Keine glückliche Zeit für beide, denn Chopin musste wegen seiner schlimmer werdenden Tuberkulose schon nach zwei Monaten wieder abreisen. Erstaunlicherweise profitiert der Tourismus in dem kleinen Bergdorf immer noch von dieser Episode! Wir kümmern uns nicht um Chopin und kehren ein in einem kleinen Café an der Straße. Café con Leche, Kuchen, und ab geht es in die be- rauschende Abfahrt nach  S ´esgleieta. Peter hat Zutrauen zu seinem Merida gewonnen und knackt heute die 60 km/h Schwelle.

nach getaner Arbeit...
nach getaner Arbeit…

Um 17 Uhr rollen wir wieder vorm Hotel aus. Zeit für ein kühles Weizen auf der Terrasse.

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Apfelschorle à la „Dr. Bernd“

Bild 8Freitag haben sich Stefan und das Orga-Team eine Busrückfahrt von LlucMaior ausgedacht. Hin mit dem Rad, zurück mit dem Bus. 71 Kilometer fordern unsere Leistungsfähigkeit nur an der unteren Schwelle. Ausschwingen auf dem Marktplatz von LlucMaior mit Kuchen und Kaffee. Anschließend Suchen und schließlich Finden des Busses. Räder verladen, die Vorderräder rein in den Bus als „Handgepäck“. Der Erlebniswert dieser Tour hält sich in Grenzen. Heute abend zeigt Pedro seine Multimediashow mit den besten Fotos der Woche. Klasse gemacht. Pedro zeigt mit seinen bald 80 Lenzen, dass er etwas versteht vom Fotografieren. Die Gruppe dieser Woche feiert den Ausklang. Peter und ich haben bis zum Dienstag der Folgewoche gebucht. Auf ein Neues!

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Serrano-Schinken, Oliven, Café con leche, Apfelschorle – was so ein Ex- Weltmeister alles braucht!
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13.15 Uhr, Peter und ich machen uns auf nach Inca. Rein in die nächsten Hügel.

Sonntag und Montag sind mild mit allerdings frischem Wind aus West. Eine 106 km Hügeltour und eine 135er Runde bis Alaro und Inca können wir noch genießen. Auf dem Marktplatz von Alaro ist es kalt, aber wir ignorieren das einfach und sitzen draußen.P1020358

 

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durch diese hohle Gasse fährt der Peter, es führt kein anderer Weg…

Kurz nach eins trennen wir uns von Bernds Gruppe und erweitern die Runde nach Inca und Sencelles. Immerhin 132 Kilometer werden wir am Abend auf dem Tacho haben. Davon 40 mit strammem Gegenwind. Lenker unten – treten… irgendwann sind wir zu Hause.

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braver Peter

Die Bilanz der Trainingstage: 680 Kilometer, 8240 Höhenmeter.

Im nächsten Jahr fahren wir wieder bei „Philipp´s Bike Team“. Klasse Truppe, gute Stimmung, locker, und trotzdem sehr professionell.

 


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