Das 200er Brevet – es hätte doch so schön sein können!

Ja! Wenn es schon am 17. März stattgefunden hätte.

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am Golfhaus in Wall

Peter und ich beschließen am Montagabend, das für den Samstag anstehende 200er Brevet schon einmal zum Form- und Streckentest vorab zu fahren. Dienstag ist ein herrlicher Frühlingstag. Um 9.30 Uhr sitzen wir auf den Rädern und genießen den Rückenwind bis zur ersten Kontrolle am Golfplatz in Wall.

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das Endurace mit Aussicht über Grün und Weite
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Schinkel blickt auf sein Werk

Radfahren ist „hip“ in Neuruppin

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eher in Berlin-Mitte als in Neuruppin vermutet

und hier dürfen die Rinder auch auf die Weide, und auf was für eine!

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glückliche Rinder

dieses „Vorbrevet“ – ein Genuss!

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„so muss Milchkaffee“
Kunstobjekt am Wegesrand oder doch nur Müll?!
Kunstobjekt am Wegesrand oder doch nur Müll?!
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auf dem Radweg nach Walsleben
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an der Dosse entlang

und dann nach Stölln und Rhinow zum Lilienthal

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hier machte Otto Lilienthal seine ersten Gleitflüge – auf dem ältesten Flugplatz der Welt

Ja, Randonneure, die ihr am 21. März mit mir gemeinsam dieses Brevet gefahren seid: habt ihr irgendetwas wiedererkannt? So hätte dieses Brevet sein können!

Und wir machen das bei fiesestem Wetter. Nur die ersten 50 Kilometer ist es trocken, dafür bläst uns der kalte Wind auf das Vorderrad. Dann, bei Neuruppin, fängt es an zu regnen und hört nicht mehr auf bis Berlin.

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Sieben Liter pro qm, davon landen mindestens zwei in  Handschuhen und  Schuhen. Kleine Tropfen sind es, und ganz ganz viele,  die  den Weg bis unter die Regenklamotten finden.

Schaut mal hier rein. René hat reichlich Fotos von der „Tristesse des Nassen“ eingefangen:

https://reneheiden.wordpress.com/2015/03/22/200er-brevet-2015-eine-prufung-der-nassen-art/

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Foto geklaut von „Strava“
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Nebel bei Fleischer und Bäcker vom Netto in Wusterhausen – die Linse ist beschlagen

Da lachen Wolfgang und René noch…

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Wolfgang schmeckt das Bier im Ziel
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René kann schon wieder Faxen machen

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Klaus fährt das Brevet einhändig „mit links“. Und ist natürlich trotzdem wieder ganz vorn im Ziel! Chapeau, Chapeau, Chapeau!!! meine Hochachtung!

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So isses!

Bis zum 300er dann – bei strahlendem Sonnenschein und 17 Grad – oder?


7 Gedanken zu “Das 200er Brevet – es hätte doch so schön sein können!

  1. ein Brevet bei harten Bedingungen ist zwar keine lustbringende Sache, schult aber die Fähigkeit, Schwierigkeiten zu überwinden. Und das kann dann wiederum zufriedenstellend sein!
    Also: Auch den 300er fahren – und wenn es schüttet wie aus Eimern!

  2. Freut mich zu hören, dass es nicht nur mir keinen Spaß gemacht hat! Für mich war es das erste Brevet und ich überlege wirklich, ob ich bei dem Wetter den 300er fahren würde..

  3. Hallo Dietmar,
    wir hatten die Freude, am Samstag beim Regen-Brevet mit dabei zu sein.
    Schön, diese herrliche Gegend auf Deinen Fotos auch mal im Sonnenschein zu sehen 🙂

    Viele Grüße

    Lutz

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