Die ARA-BB-Abschlussfahrt – Naturgenuss und Leckereien

Bild 2
Youngsters und Oldies beieinander
Bild 3
Klaus sagt, wo es lang geht heute

Sonntag, 27. September, 13 Uhr. Der  Schmetterlingsplatz im Grunewald ist Startort für die diesjährige Abschlussfahrt. Randonneure treffen Randonneure und auch Frischlinge, die im nächsten Jahr endlich mal lange Strecken fahren wollen.Bild 1

Ich genieße schon auf der Anfahrt über 25 Kilometer die schon bunt werdenden Alleebäume und die frische Herbstluft. PBP liegt gerade vier Wochen hinter uns und wirkt noch gewaltig nach: Welche Zeiten, welche Erlebnisse, warum wurde aufgegeben… Und dann schon die ersten Fragen nach den nächsten Projekten 2016.

Bild 4
Rainer, Ingo und der schnelle Olaf

Klaus begrüßt die Runde von ca. 25 Randonneuren. Kaffee, Kuchen, Bier, werden getankt. Schließlich wollen wir heute noch 100 Kilometer abrollen. Genussvoll, versteht sich. Es ist ja heute kein Brevet. Auf der „Krone“ fahren wir im Verband nach Süden aus der Stadt hinaus. Das Wetter ist traumhaft, die Armlinge werden auf die Handgelenke hinuntergezogen. Einige Hartgesottene fahren „kurz-kurz“.

Eigentlich ist es eine muntere Kommunikation mit parallelem Radfahren. Mit einem Triathleten der Siemens-Radsportgruppe plausche ich über die besten Satteltaschen, die geeignete Beleuchtung und und… Die gemütliche Ausfahrt nimmt wie üblich stetig Fahrt auf. Ab und an ist schon die Drei vorn auf dem Tacho zu sehen.Bild 7 Bild 5

Olaf, der schnelle Schornsteinfeger aus Sachsen, gibt zum Besten, dass der PBP Rekordfahrer Björn L, der natürlich auch aus Sachsen kommt, noch vor zwei Jahren beim 400er hinter ihm her gehechelt sei. Dieses Jahr hat er eine sensationelle Zeit von 42 h 22 Min. hingelegt. Unfassbar! Aber Olaf, sein Lehrmeister, war mit 54 h auch wieder vorn dabei. Bild 8 Bild 9 Bild 10Bild 13

In Blankensee machen wir Rast in der legendären Landbäckerei Röhrig. Ein Tipp, der schon lange nicht mehr geheim ist. Im Hof finden wir alle Platz und laben uns an Kuchen und frischem Kaffee. Wo sonst gibt es noch solch leckere Sachen für 3,20 €?

Bild 14
Rando-Silberrücken

Das Aufstehen fällt schwer.

Bild 16
Ingo: geht es auch ein klein wenig schneller?!
Bild 12
Triathletenwade

Zurück bläst uns der Wind auf die Nase. Schön, wenn „die jungen Wilden“ vorn fahren und die Pace machen. Also wieder 30 km/h. Diesmal wird nur an roten Ampeln angehalten. Schließlich wollen wir pünktlich bei Gilles im L’Étape in der Knobelsdorffstraße ankommen. Klaus hat uns den Mund wässrig gemacht mit der Ankündigung einer baskischen Spezialität, die Gilles für uns vorbereitet hat: Poulet basquaise.P1030975

Und so machen Rainer und Ingo vorn auf der Krone richtig Druck, damit wir auch um 17 Uhr vor dem l Etape ankommen können. Matthias mit seinem Troytec-Lieger macht Bekanntschaft mit der Straßenoberfläche und verschleißt seine Windjacke. Bis auf ein paar Schrammen bleibt er gottlob heil.

Bild 17
Klaus präsentiert sein neues Langstreckenrad – NEIN! Nur ein Rad, das nach der Meinung eines (unbedarften) Tour-Redakteurs gut geeignet sei für PBP.
Bild 18
Die Leckereien von Gilles – Bild anklicken, dann könnt ihr es lesen

Großes Hallo im L’Étape : Die Geschlossene Gesellschaft sind heute wir Randonneure. Klaus verkündet, dass noch ein paar Euro in der ARA-BB- Kasse gefunden wurden und so die Getränke heute für uns gratis sind. Großer Beifall!P1030976 Bild 20 Bild 23 Bild 22 Bild 21

Wir reden und genießen und reden und genießen…

Danke euch Organisatoren von ARA-BB: Klaus und Ingo, ihr habt das klasse gemacht. Und Dank an Gilles und sein Team vom L’Étape – eine erste Adresse für alle Radfans, Kaffeetrinker, und Spezialitäten-Genießer. http://www.letape.de

Bis bald

Übrigens: Für echte Randonneure gibt es keine Winterpause. Schon am 10. Oktober startet das Zeitfahren Hamburg- Berlin

Lockere 275 km – so schnell es geht.


4 Gedanken zu “Die ARA-BB-Abschlussfahrt – Naturgenuss und Leckereien

  1. Eine schöne Plauschrunde wars, nicht unter 30. Damit ist nicht das Alter gemeint.
    Es hat Spass gemacht und Rando, du hast wieder schöne passend kommentierte Fotos erstellt.
    Wie immer, einfach klasse.Tja, was liegt 2016 an?
    Zuvor aber noch EZF HH – B. Bis dahin.
    Ansonsten bin ich gespannt welche Runden du dir ausuchst und kommentierst. Ich freue mich drauf.

  2. nah dran! Campandi war in der Knobelsdorffstr. 47, Gilles residiert in Nr. 33
    Giro d Espresso ist direkt nebenan. Und das sieht gut aus. Stefan Raisner, ehemals Radprofi, ist Inhaber. Die Knobelsdorffstraße ist mittlerweile ein schönes Ziel für Randonneure und Radenthusiasten. Gut essen, trinken, fachsimpeln…

  3. Schöner Mannschaftsgeist dort bei den Pruzzen. Dank auch für die empfehlung von L’etape – doch bei näherer Betrachtung kommt mir der Ort irgendwie bekannt vor: ist das nich genau der Ort an dem „Campandi“ einst den ersten Retrobikeshop Berlins führte? Und daneben ein italienisches café?. . .Wäre spannend. Bitte um Aufklärung in Sachen Lokalgeschichte.

Kommentar verfassen