Das Topstone hat an Rahmen und Gabel reichlich Befestigungspunkte für diverse Radtaschen. Bis vor Kurzem war ich noch der Ansicht, dass ich genügend Behälter für kürzere und längere Touren hätte. Aber schon der Wechsel von der „Ortlieb-Arschrakete“ hin zum Tailfin-Aeropack zeigt: Es gibt immer wieder Menschen mit Erfindungsgeist, die Fortschritt beim Bikepacking entwickeln. Stabiler, leichter, wasserdicht, aerodynamischer, praktischer zu beladen…
Eine wesentliche Verbesserung bringt auch die „bolt-on“- Tasche von Rovativ, die mit zwei Schrauben am Oberrohr vom Topstone befestigt werden kann. Da rutscht nichts mehr wie bei den mit Riemen befestigten Behältnissen, die ich am Granfondo habe.

Sitzt rüttelfest – die Oberrohrtasche von Rovativ

Hier die Ausstattung mit Tailfin Aeropack, dazu an den Trägern zwei Forkbags und vorne dito zwei Forkbags von Ortlieb. Bombenfest per Träger befestigt und sehr leicht zu entfernen.
Jetzt aber zum besten Teil meiner Träger und Taschen: Dem Aeropack von Tailfin.

Im Jahr 2017 bringt der britische Ingenieur Nick Broadbent seine Gepäckträgeridee per Kickstarter-Kampagne auf den unternehmerischen Weg. Statt, wie geplant, 50.000 Pfund kommen über 150.000 zusammen, und Nick kann seine Produktion schneller auf den Weg bringen als erhofft.

Aktuell habe ich mit dem Aeropack mehr als 3500 Kilometer zurückgelegt. Es klappert nichts, er ist absolut regendicht.
Und als Nachfolger für die Fronttasche von Rapha habe ich mir zu Weihnachten den Tailfin Bar Cage gegönnt.
Hier zu sehen an meinem Topstone:


Der Bar Cage mit zwei stabilen Riemen zur Befestigung von Taschen verschiedener Größen

Hier mit einer kleinen Tasche von Ekoi

Oben, an zwei anschraubbaren Haltern das Garmin und die Sigma-Leuchte. Da wackelt nichts und nichts steht im Wege.

Hier im Zugabteil zu sehen zwei Generationen von Crossern und Packeseln: Das Cannondale Topstone Jahrgang 2024 und der Basso-Crosser, genannt nach seinem Schöpfer „Alcide“ , Jahrgang 1990 und somit stolze 36 Jahre alt. Mit meinem Freund Peter erlebt Alcide sozusagen seinen zweiten Frühling. Hier auf unserer Regentour an Weser, Havel und Mittellandkanal.
Für Anfang Oktober haben wir wieder eine Runde geplant. Diesmal an Saale, Elbe und Unstrut. Mal schauen, wie die aktuelle Konfiguration sich bewährt.
